Olma: Mehr als nur Kühe und Bratwürste

Der Ruf der Olma geht weit über die Ostschweiz hinaus. Die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung hat vor allem den Ruf ein Fest der Kühe und Bratwürste zu sein. Aus der ganzen Schweiz pilgern Messebesucher in die Ostschweiz. Doch nicht alles ist so bekannt wie die legen-däre Bratwurst, hier findest du vier Dinge, die du vielleicht noch nicht über die Ostschweizer Messe gewusst hast.

Gastkantone – das sind die Freunde der St. Galler

Mit ganz wenigen Ausnahmen wird jedes Jahr ein Gastkanton eingeladen. Der Gastkanton bringt seine Spezialitäten mit, hat einen Auftritt am Olma-Umzug und erhält eine Sonderausstellung. Dabei hat der Kanton St. Gallen klare Favoriten: Das Fürstentum Liechtenstein und der Kanton Thurgau waren bereits je fünf Mal Ehrengast an der Ostschweizer Messe. An zweiter Stelle folgen mit vier Einladungen als Gastkanton Schaffhausen und die Innerschweizer Kantonskombination Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden. Alle Kantone waren bereits einmal eingeladen, Neuenburg und Jura können jedoch erst eine Einladung verzeichnen und auch nur einmal war mit dem Freistaat Bayern ein deutsches Bundesland zu Gast. Dieses Jahr ist kein Kanton zu Gast, sondern das Fête de Vignerons, das berühmte Weinfest aus Vevey, das nur alle 25 Jahre stattfindet. 

Unbekanntes über die berühmte Bratwurst

Die Diskussion, ob die legendäre Olma-Bratwurst mit Senf gegessen werden darf oder nicht, ist fast so alt wie die Bratwurst selbst. Dabei ist die Antwort doch längst klar: Natürlich nicht! Es gibt aber noch mehr spannendere Informationen über die berühmteste Wurst der Schweiz: Sie wird aus Kalb- und Schweinefleisch hergestellt, enthält Milch und die Würzmischung macht den einzigartigen Geschmack aus. Doch gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen der Olma-Bratwurst und der St. Galler Bratwurst? Ja, und zwar das Gewicht: Während die St. Galler Bratwurst mit 110g schon fast ein Leichtgewicht ist, bringt die Olma-Bratwurst 160g auf die Waage.

Der geschichtsträchtige Brand

Die Halle 7 war bis ins Jahr 2000 eine Degustationshalle, also jene Halle in der Wein und Bier getrunken wurde. Die Halle war vollständig aus Holz gebaut und jeweils am Abend ziemlich überfüllt. Trotz Mass-nahmen, wie höhere Auflagen an die Standbetreiber oder ständige Anwesenheit der Feuerpolizei, konnte das Unglück nicht verhindert werden: In der Nacht auf den 23. Oktober 2000 brannte die Halle 7 ab. Die Halle wurde komplett zerstört und die St.Galler trauerten um seine Lieblingshalle. Die Brandursache ist bis heute ungeklärt und manch einer spricht noch heute von der legendären Halle 7 und ihrem Niedergang. Fortan werden die Degustationen in den Hallen 4 und 5 veranstaltet.

 

An deinem nächsten Messebesuch weisst du jetzt schon viel mehr über die Ostschweizer Ausstellung als der durchschnittliche Olma-Besucher. Es steht deinem Messebesuch also nichts mehr im Wege, du hast noch bis Sonntag Zeit. Und wenn es etwas spät wird, hast du mit abilio über die Funktion QuickTix den Nachtzuschlag mit drei Klicks gelöst. 

Von Zürich