Sonntagsausflug in den beliebtesten Zoo der Schweiz

Wer kennt ihn nicht? Den schönsten Zoo der Schweiz, den «Züri Zoo». Der Zoo in der Schweizer Metropole Zürich ist nicht nur für Kinder spannend, nein auch für Erwachsene gibt es immer wieder Neues zu entdecken und zu bestaunen. In Europa schafft es der Zoo Zürich auf den dritten Platz der besten Zoos. Rund 4000 Tiere leben im Zürich Zoo auf grosszügiger Fläche im Grünen und der Rundgang durch den Zoo hat viel zu bieten...

Direkt beim Eintreten in den Zoo bietet sich schon ein wunderschöner Anblick auf die verschiedensten Tiere. Geht man nun rechts? Oder soll man besser links anfangen? Interessantes gibt es überall im Zoo zu sehen. Von alltäglichen Tieren bis hin zu selteneren Arten hat der Zürich Zoo alles zu bieten.

Die ersten Tiere, die beim Gang durch den Zoo ins Auge stechen, sind die Flamingos und deren Zeitgenossen. Aber zu welcher Tierart gehört der Flamingo überhaupt? Auf den Informationstafeln bei den Ge-hegen gibt es immer wieder hilfreiche Infos zu lesen. Weiter geht es zu den Tieren, welche auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel ihr Heimatland haben. Im australischen Gehege gibt der Koala den Ton an. Neben ihm leben aber der grosse Emu, der Riesenwaran oder die Tannzapfenechse hier. Gerade erst im Zoo angekommen und schon fast überfordert bei all den verschiedenen Gehegen mit den unzähligen Tierarten. Aber kein Grund zur Sorge, denn wer sich einen ganzen Tag für dieses Erlebnis reserviert hat, hat genügend Zeit, alles zu bestaunen.

Einige Schritte weiter sieht man schon den Spielplatz. Für die Kinder gibt es bekanntlich nicht nur die Tiere, welche den Tag unvergesslich machen: Auch genügend Platz und die passenden Spielgeräte sind im Zoo Zürich für die Kleinen vorhanden. Und schon gelangt man ans Affenhaus, wo man die Möglichkeit hat unsere Vorfahren beim Spielen, Essen und Schlafen zu beobachten.

Weiter geht’s, und schon wieder steht man vor einer Abzweigung, welche einem erneut vor eine Entscheidung stellt. Bei allen verschiedenen Möglichkeiten den Zoo zu entdecken fällt einem dies manchmal schwer. Als nächsten kommen wir vorbei an den Volieren der verschiedenen exotischen und einheimischen Vogelarten, anschliessend passiert man das Fuchsgehege und schon gelangt man zu einem der beliebtesten Raubtiere: dem Tiger. Die Amurtiger, wie es sie im Züricher Zoo gibt, waren um 1940 praktisch ausgerottet, lediglich 50 Exemplare waren noch im Nordwesten der Sowjetunion zu finden. Durch gezielte Schutzmassnahmen konnten die Grosskatzen gerettet werden. Die Tiger sind imposant: bis zu 280kg Körpergewicht und eine Länge von bis zu 2,5 Meter können sie an den Tag legen. Nachdem man das Gnu und das Zebra betrachten hat, erreicht man das Löwengehege. Seit 1991 hat der Zürcher Zoo reinrassige indische Löwen. Ausserdem engagiert er sich für verschiedene Artenerhaltungsprogramme.

Und schon ist der halbe Tag vergangen und es ist Zeit für einen Lunch. Der Zoo bietet haufenweise Plätze für ein selbst mitgebrachtes Picknick, kleine Kioske sowie Restaurants an. Nach einem stärkenden Essen geht es wieder ab auf die Beine, es gibt noch vieles zu entdecken. Nach den gefährlicheren Tieren sind jetzt die zahmen Vierbeiner an der Reihe. Pferdereiten ist eine beliebte Aktivität zwischen dem vielen Beobachten. In der mongolischen Steppe kann man Trampeltiere und Yaks erblicken. Etwas weiter unten hat man die Möglichkeit die relativ neue Anlage der Elefanten zu entdecken. Die Badeanlage der Elefanten ist dabei besonders spektakulär.

Auf dem Weg zu weiteren Erkundungen kann man ins «Masoala-Zügli» einsteigen, welches einem zu der berühmten Masoala-Halle bringt. Unterwegs kommt man noch am «Zoolino» vorbei, dem Streichelzoo, der die Kinderherzen höher schlagen lässt. In der Masoala-Halle versteckt sich ein riesiger Regenwald mit einer Unmenge an unterschiedlichsten Tieren, welche man in ihren raffinierten Verstecken oft suchen muss. Dies ist ein speziell interessanter Ort im Zoo, denn die Tiere laufen frei in der Halle herum. Als Besucher kann man ihnen so sehr nahe kommen.

Aber schon bald ist dieser spannende Tag wieder vorbei. Auf dem Rückweg kommt man noch an einer riesen Baustelle vorbei, welche bestimmt auch Aufsehen erregt. Unterhalb des Elefantenparks entsteht eine Savanne, in welcher ab dem Jahr 2020 Giraffen, Nashörner, Zebras, Strausse und Antilopen gemeinsam leben werden. Zum Schluss gibt es noch ein weiteres Highlight des Zoos: die Pinguine welche man im Winter im Zürich Zoo auch schon einmal bei einem Spaziergang durch den Zoo beobachten kann. Vor dem Ausgang noch schnell ein Erinnerungsstück im Zoo Shop kaufen, kurz für ein gültiges Busticket mit abilio über das Smartphone wischen, und schon fährt der Bus an der Zoo Haltestelle wieder in Richtung Bahnhof. Mit unzähligen Eindrücken geht es auf den Nachhauseweg. Auf ein weiteres Mal im «Züri Zoo».